Österreichisch-Ungarische Haydn Philharmonie
Schloss Esterházy Eisenstadt
„besser kann man Haydn nicht spielen – schlechter soll man ihn nicht spielen"
(Évfolyam)
Die Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie wurde 1987 auf Initiative des Dirigenten Adam Fischer gleichzeitig mit den Internationalen Haydntagen aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und der grossen ungarischen Orchester gegründet. Fischers Anliegen war es, die besten Musiker dieser beiden Staaten – noch vor Fall des „Eisernen Vorhangs“ - musikalisch zusammenführen, um gemeinsam das Werk Joseph Haydns aufzuführen. Idealer Aufführungsort und Stammsitz des Orchesters ist der Haydnsaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt - jener Ort, für den Joseph Haydn viele seiner Werke komponiert hat und der sich noch heute in dem gleichen baulichen Zustand befindet wie zu Joseph Haydns Zeit.
Das Ensemble besteht aus ca. 45 Musikern - das sind etwas mehr, als Joseph Haydn in der Hochblüte der Esterházyschen Hofmusikkapelle zur Verfügung standen. Mittlerweile setzt sich das Orchester hauptsächlich aus Musikern aller grossen Wiener und Budapester Orchester zusammen: Wiener Philharmoniker, Symphoniker und Volksoper sowie Budapester Staatsopernorchester, ungarische Nationalphilharmonie und Nationalradioorchester.
Die Haydn Philharmonie hat mit Adam Fischer zwischen 1987 und 2001 sämtliche Haydn-Symphonien für Nimbus Records auf CD eingespielt, wobei die Aufnahmen der Symphonien Nr.40-54 von der englischen Fachzeitschrift „Gramophone" als „Best of the Year" bezeichnet wurden.
Die erste CD der Haydn Philharmonie in Zusammenarbeit mit MDG Dabringhaus & Grimm erhielt 2006 sofort den renommierten Deutschen Musikpreis „Echo Klassik“. Mittlerweile sind zwei weitere CDs mit Symphonien Joseph Haydns bei Dabringhaus & Grimm erschienen, beide erhielten zahlreiche Auszeichnungen unter anderem wieder einen Echo Klassik 2008 in der Kategorie beste symphonische Einspielung des Jahres für Musik des 18. Jahrhunderts.
